Praxis & Team · Taufers im Münstertal
Eine Praxis, ein Plan.
Bei Movara arbeiten vier Ärztinnen und Ärzte, drei Sportphysiotherapeutinnen und -therapeuten, ein Sportwissenschaftler und eine Diätologin im selben Haus. Sie teilen eine Akte und besprechen gemeinsame Fälle jede Woche. Für Sie heißt das: eine feste Ansprechperson, ein abgestimmter Plan und keine Wege zwischen verschiedenen Praxen.
Gründerin und ärztliche Leiterin · Fachärztin für Sportmedizin
Prof. Dr. Elena Plangger

Elena Plangger ist im oberen Vinschgau aufgewachsen, im Winter auf Skiern, im Sommer auf dem Rad. Sie hat in Innsbruck Medizin studiert und ist Fachärztin für Sportmedizin.
Rund zehn Jahre lang war sie Mannschaftsärztin im Skibergsteigen und im Nachwuchs-Langlauf, bei Trainingslagern, Wettkämpfen und in den Wochen danach. Dort hat sie gelernt, wie oft Athletinnen und Athleten zu früh zurückkehren, weil ein Datum im Kalender steht und nicht, weil der Körper so weit ist.
Dieser Frage ist sie in der Forschung nachgegangen, in Innsbruck und während zweier Jahre in Calgary: Wann verträgt ein verletztes Gewebe wieder volle Belastung, und wie lässt sich das messen, statt es zu schätzen? Aus dieser Arbeit ist das PACE4-Prinzip entstanden.
2015 hat sie Movara in Taufers im Münstertal gegründet. Die Praxis ist für alle da, die sich bewegen, von der Nachwuchsläuferin bis zum Skitourengeher mit 70. Elena Plangger ist Autorin des Buchs „Die zweite Halbzeit“.
„Ich möchte, dass Sie verstehen, warum Sie den nächsten Schritt machen dürfen. Deshalb messen wir, bevor wir entscheiden.“
Werdegang
1998–2009 · Innsbruck
Medizinstudium, anschließend Facharztausbildung für Sportmedizin.
2006–2015 · Mannschaftsärztin
Betreuung im Skibergsteigen und im Nachwuchs-Langlauf: Trainingslager, Wettkämpfe, Verletzungsprävention und Rückkehr nach Verletzungen.
2010–2014 · Innsbruck und Calgary
Forschung und Lehre zur Belastbarkeit von Sehnen und Bändern nach Verletzungen und zu messbaren Kriterien für die Rückkehr in den Sport; davon zwei Jahre in Calgary.
Seit 2015 · Taufers im Münstertal
Gründung von Movara. Aufbau des Labors und des Teams; das PACE4-Prinzip wird zur Grundlage jedes Behandlungsplans.
Unsere Methode
Das PACE4-Prinzip
Wir messen, bevor wir behandeln. Jede Phase endet mit einem Kriterium, nicht mit einem Datum, damit Sie wissen, warum Sie weitergehen dürfen.
PACE4 besteht aus vier Phasen, die immer in derselben Reihenfolge ablaufen. Nach der letzten beginnt der Kreis von vorn, denn wer gesund bleibt, setzt sich neue Ziele.
A · Abklärung
Was ist los, und wie viel Belastung ist heute möglich? Untersuchung, Ultraschall, bei Bedarf weitere Bildgebung oder Leistungsdiagnostik.
Typisches Kriterium: Die Diagnose ist gesichert, die Belastungsgrenze festgelegt.
C · Conditioning
Gezielter Aufbau von Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer, mit Physiotherapie im Haus und einem Plan für zu Hause.
Typisches Kriterium: Kraft ≥ 80 % der Gegenseite, Alltag ohne Schmerzen.
E · Einstieg
Zurück in die eigene Sportart: Sprünge, Richtungswechsel, Tempo, Umfang. Wir testen, bevor die Belastung steigt.
Typisches Kriterium: Limb Symmetry Index (LSI) ≥ 90 % in den Sprungtests.
P · Prävention
Ein Erhaltungsprogramm und regelmäßige Kontrollen. Für Gesunde ist P der Anfang: ein Check-up vor dem nächsten Ziel.
Typisches Kriterium: Keine Einschränkung spricht gegen Maximalbelastung.
Wo Sie einsteigen
Wer verletzt ist, beginnt bei A. Wer gesund ist und mehr vorhat, beginnt bei P. Aus diesem zweiten Weg, P, A, C, E, stammt der Name.
Warum Kriterien statt Daten
Heilung folgt keinem Kalender. Zwei Menschen mit derselben Verletzung sind oft nach sehr unterschiedlichen Zeiten bereit. Die Wochenangaben auf unserer Website sind deshalb Richtwerte; entscheidend ist, ob das Kriterium erreicht ist.
Das Team
Neun Fachpersonen, eine gemeinsame Akte. Alle sprechen Deutsch und Italienisch, die meisten auch Englisch.

Prof. Dr. Elena Plangger
Fachärztin für Sportmedizin, Gründerin und ärztliche Leiterin
Sehnen, Ausdauersport und die Rückkehr in den Sport nach Verletzungen.

Dr. Chiara Bonetti
Fachärztin für Kardiologie
Sportkardiologie: Check-up, Belastungs-EKG und Herzultraschall.

Dr. Lukas Pobitzer
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie
Knie und Schulter, muskuloskelettaler Ultraschall.

Dr. Stefan Blaas
Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Stoßwelle, Rückenbeschwerden und Überlastungsschäden.

Martina Gamper
Sportphysiotherapeutin
Knie und Sprunggelenk, Kraft- und Sprungtests für den Wiedereinstieg.

Thomas Kofler
Sportphysiotherapeut
Schulter, Wurf- und Klettersport.

Sara Lechthaler
Sportphysiotherapeutin
Beckenboden, Wiedereinstieg nach der Geburt und Laufanalyse.

Davide Marchetti, MSc
Sportwissenschaftler, Leitung Labor
Laktatdiagnostik, Spiroergometrie und Trainingssteuerung.

Anna Pircher
Diätologin
Sporternährung und Energieverfügbarkeit, Begleitung bei RED-S.
160 m² Labor und Trainingsfläche
Labor und Ausstattung
Die meisten Messungen, die wir für eine Entscheidung brauchen, machen wir im Haus. Das spart Ihnen Wege und uns Zeit zwischen Befund und Plan.
Ausstattung
- Laufband für Stufentests bis 25 km/h und 25 % Steigung, mit Sicherungsgurt
- Radergometer für Stufen- und Rampentests, Leistung in Watt
- Spiroergometrie: Atemgasanalyse Atemzug für Atemzug, für VO₂max und ventilatorische Schwellen
- Laktatmessung aus einem Tropfen Kapillarblut am Ohrläppchen, Ergebnis in unter einer Minute
- Herz: Ruhe-EKG mit 12 Ableitungen, Belastungs-EKG, Herzultraschall
- Muskuloskelettaler Ultraschall für Sehnen, Bänder, Muskeln und Gelenke, auch in Bewegung
- Kraftmessplatten für Sprung- und Landetests im Seitenvergleich
- Handdynamometer für die Griffkraft
- DXA-Messung der Körperzusammensetzung und Knochendichte
- Stoßwelle, fokussiert und radial
- Trainingsfläche für Physiotherapie und Krafttraining
Blut nehmen wir im Haus ab; die Analyse übernimmt ein Partnerlabor. Röntgen und MRT veranlassen wir bei Bedarf in radiologischen Einrichtungen der Umgebung.






Bewegungseuro
Ein Euro pro Bestellung für Kinder, die sich bewegen.
Von jeder Shop-Bestellung und jedem Check-up geht € 1 an die Stiftung Kinder in Bewegung Vinschgau. Sie finanziert kostenlose Sporttage an Schulen in der Region.
Ein Sporttag bringt Trainerinnen und Trainer, Geräte und einen Plan an eine Schule: Laufen, Springen, Werfen, Balancieren, einen Vormittag lang, ohne Leistungsdruck und ohne Kosten für die Familien. Wir legen den Betrag jedes Jahr im Januar offen.
Warum gerade Kinder? Wer sich als Kind gern bewegt, tut es mit größerer Wahrscheinlichkeit auch als Erwachsener. Und die Zahlen zeigen, wie viel zu tun ist:
31 %
der Erwachsenen weltweit bewegen sich weniger als empfohlen.
81 %
der 11- bis 17-Jährigen erreichen die Empfehlung von 60 Minuten täglich nicht.
Quelle: Weltgesundheitsorganisation (WHO), Faktenblatt „Physical activity“, Juni 2024. Erwachsene: Daten von 2022; Jugendliche: Daten von 2016.
Demonstrationsprojekt: Die Stiftung und die Spenden sind fiktiv; im Testbetrieb fließt kein Geld. Die WHO-Zahlen sind echt.

Lernen Sie uns kennen.
Der erste Termin dauert je nach Anliegen 45 bis 90 Minuten. Bringen Sie vorhandene Befunde mit; den Rest besprechen wir vor Ort.